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Tartu. Fünf Tage voller Musik, Tanz und Feierstimmung liegen hinter jenen 60 Südtiroler Volkstänzern und Musikern, die in diesem Jahr das Land bei der Europeade vertraten. Nachdem die ARGE Volkstanz im vergangenen Jahr das größte europäische Trachten- und Folklorefest in Bozen ausrichtete, war in diesem Jahr das malerische Städtchen Tartu in Estland Gastgeber für tausende Volkstänzer aus ganz Europa. Mittlerweile sind die Südtiroler Volkstänzer nach einer langen Heimreise mit vielen schönen Erinnerungen wieder nach Südtirol zurückgekehrt.


Gleich bei der Eröffnungsfeier am vergangenen Donnerstag kam den Gästen aus Südtirol eine besondere Aufgabe zu. Sie brachten die Europeade-Fahne ins Stadion und überreichten sie an die Veranstalter aus Tartu. Danach eröffneten die Südtiroler Tänzer mit dem „Tiroler Figurenlandler" das Festival.
An den folgenden drei Tagen verwandelte sich die zweitgrößte Stadt Estlands wie auch die nähere Umgebung in eine einzige riesige Tanzfläche. Trotz nahezu tropischer Temperaturen wurde an allen Ecken musiziert, gesungen und getanzt. Über 140 Gruppen waren nach Estland gekommen um "Einheit in Vielfalt" zu zelebrieren.


Die Südtiroler Abordnung war dabei so groß wie noch nie, was die Choreographie auf den bisweilen recht engen Aufführungsplätzen besonders schwierig machte. „Eine derart große Gruppe von Tänzern zu koordinieren ist einen Herausforderung, aber es hat alles bestens funktioniert", berichtet Monika Rottensteiner, die erste Vorsitzende der ARGE Volkstanz.


Müde, aber reich an neuen Erfahrungen traten die Volkstänzer nach der Europeade die 13-stündige Heimreise an. Einige waren dabei in Gedanken schon bei der nächsten Europeade, die 2012 in Padua stattfinden wird. Das Organisationskomitee aus Padua hat bereits Unterstützung aus Südtirol angefragt.

 

Weitere Infos unter www.europeade2011.eu

 


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